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Agglomerationsprogramme Verkehr+Siedlung (AP V+S)

Die Abstimmung von Verkehr und Siedlungsentwicklung ist eine wichtige Aufgabe des Kantons Bern. Damit soll das Verkehrswachstum abgeschwächt werden. Wichtige Instrumente dazu sind die Agglomerationsprogramme Verkehr und Siedlung und die Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepte (RGSK).

Mit den Agglomerationsprogrammen hat der Bund ein Instrument geschaffen, um die Agglomerationen bei der Umsetzung von Vorhaben im Agglomerationsverkehr finanziell zu unterstützen. Mit dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) kann der Bund auf der Grundlage von Agglomerationsprogrammen Verkehrsprojekte in Städten und Agglomerationen mitfinanzieren. Im Kanton Bern gibt es sechs beitragsberechtigte Agglomerationen: Bern, Biel/Bienne-Lyss, Burgdorf, Interlaken, Langenthal und Thun. Die Erarbeitung der Agglomerationsprogramme Verkehr und Siedlung erfolgt im Rahmen der Erarbeitung des jeweiligen Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept RGSK.

Agglomerationsprogramme V+S der 5. Generation (2023 – 2025)

Ab Ende 2022 werden die Berner AP V+S der 5. Generation erarbeitet. Dies geschieht im Rahmen der Erarbeitung der Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepte RGSK 2025 durch die Regionalkonferenzen, respektive Planungsregionen. Die AP 5. Generation müssen bis am 31. Mai 2025 beim Bund zur Prüfung eingereicht werden.

Agglomerationsprogramme V+S der 4. Generation (2019 - 2022)

Am 1. September 2021 hat der Regierungsrat den kantonalen Synthesebericht der Berner Agglomerationsprogramme der 4. Generation beschlossen und die AP beim Bund zur Prüfung eingereicht. Die sechs AP 4. Generation enthalten total 268 Einzel- und Pauschalmassnahmen im A-und B-Horizont zwecks Antrag zur Mitfinanzierung durch den Bund. Der Bund sieht vor, im Februar 2023 definitiv über die Vergabe der finanziellen Mittel an die Massnahmen der AP 4. Generation zu entscheiden.

Agglomerationsprogramme V+S der 3. Generation (2015-2018)

Von 2015 bis 2018 wurden die AP V+S der 3. Generation erarbeitet. Sie sind integraler Bestandteil des jeweiligen Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept RGSK 2021. Das Parlament hat am 25. September 2019 die Bundesmittel für die 3. Generation der AP V+S freigeben. Der Bund finanziert somit eine Vielzahl von Verkehrsmassnahmen in den Agglomerationen Bern, Biel, Burgdorf, Langenthal und Thun mit.

Agglomerationsprogramme V+S der 2. Generation (2011-2014)

Von 2011 bis 2014 wurden die AP V+S der 2. Generation erarbeitet. Sie sind integraler Bestandteil des jeweiligen Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept RGSK. Der Bundesrat hat am 26. Februar 2014 die Freigabe der Mittel ab 2015 beschlossen. Der Bund finanziert rund 50 wichtige Verkehrsprojekte in den Agglomerationen Bern, Biel, Burgdorf, Langenthal, Thun und Interlaken.

Agglomerationsprogramme V+S der 1. Generation (2007-2010)

Im Kanton Bern wurden sechs Agglomerationsprogramme der 1. Generation erarbeitet und Ende 2007 beim Bund eingereicht. Mit der kantonalen Gesamtsynthese 2007 priorisiert der Kanton die verschiedenen raum- und verkehrsplanerischen Massnahmen der sechs Programme.

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen

  • Matthias Fischer, Stellvertretender Vorsteher Abteilung Kantonsplanung, AGR, Tel. +41 31 633 77 58
  • Katja Bessire, Vorsteherin Abteilung Verkehrskoordination, AÖV, Tel. +41 31 633 37 25

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