Die Arbeitszonenbewirtschaftung soll dafür sorgen, dass die Nutzung der Arbeitszonen aus einer regionalen Sicht optimiert werden. Dafür gibt es ein Merkblatt und eine Anwendung im Geoportal.
Einzonungen von Arbeitszonen setzen gemäss der eidgenössischen Raumplanungsverordnung (RPV; SR 700.1) eine Arbeitszonenbewirtschaftung (AZB) voraus. Mit dem Richtplan 2030 wurde die AZB im Kanton Bern eingeführt. Ziel ist, vorhandene Arbeitszonen besser zu nutzen, bevor neue Arbeitszonen eingezont werden.
Die AZB im Kanton Bern wird in einem Merkblatt erläutert und gilt für alle Einzonungen von Arbeitszonen.
Unüberbaute Arbeitszonen im Geoportal
Die AZB beruht auf umfangreichen Informationen zu unüberbauten Arbeitszonen von regionaler Bedeutung. Diese Informationen werden alle zwei Jahre aktualisiert und im Geoportal des Kantons Bern veröffentlicht. Als regional bedeutend gelten insbesondere grössere zusammenhängende Flächen (in der Regel ab rund 1 Hektare) sowie unüberbaute Arbeitszonen mit besonderer planerischer Bedeutung, beispielsweise innerhalb von Entwicklungsschwerpunkten (ESP) oder Gebieten, die im Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) bezeichnet sind.
Die aktuellen Daten sind in der Karte der Arbeitszonenbewirtschaftung abrufbar.
Auswertung der Arbeitszonenbewirtschaftung
Ein Kurzbericht fasst die wichtigsten Ergebnisse der AZB-Aktualisierung zusammen und gibt einen Überblick über die unüberbauten Arbeitszonen von regionaler Bedeutung.